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Nur wenige Länder auf der Welt sind für eine moderne Produktion besser geeignet als Norwegen. Das norwegische Know-how umfasst bei weitem mehr, als die Öl- und Fischproduktion. Die Produktionswirtschaft in Norwegen hat einen grossen globalen Wettbewerbsvorteil in hochwertigen Produkten.

SFI NORMAN ist ein auf acht Jahre ausgelegtes Forschungsprogramm. Die Vision ist neue und multidisziplinäre Forschung für die nächste Produktionsgeneration zu entwickeln. Darunter fällt die Entwicklung neuer Theorien, Methoden, Modelle und Managementtools, um den norwegischen Herstellern einen Wettbewerbvorteil zu sichern.

NORMAN wurde von dem Norwegischen Forschungsrat als ein Zentrum für forschungsgetriebene Innovationen im Jahre 2007 gegründet. Das Ziel ist die Förderung langfristiger Forschungsprojekte, Innovationen und Kompetenzen im Produktionssektor. SFI Norman ist eine enge Zusammenarbeit zwischen 16 führenden norwegischen Produktionsunternehmen, die den weiten Bereich von Industrie, Forschungs- und Entwicklungszentren (F&E), Universitäten und Forschungsinstitutionen abdecken.

Die Norwegische Produktion hat ein einzigartiges Potential in der globalen Wirtschaft. Ihr Erfolg ist jedoch abhängig von einer kontinuierlichen Neuerung von Produkten und Prozessen.

Das Norwegian Manufacturing Future (NORMAN) Zentrum ist davon überzeugt, dass die Norwegische Produktion in der Herstellung hochwertiger und technologieintensiver Produkte eine Erfolg versprechende Zukunft hat. Die Verfügbarkeit von Facharbeitern, kompetenzintensiver Produkte, eines hohen Niveaus an Produktivität und Kapazität Neuerungen vorzunehmen, kombiniert mit einer sehr soliden Infrastruktur, wird den Norwegischen Unternehmen weiterhin einen Wettbewerbsvorteil garantieren. Eine kürzliche Studie über Produktionsunternehmen in Westeuropa ergab, dass Norwegische und andere Skandinavische Länder einen zusätzlichen, starken Wettbewerbsvorteil innerhalb hochwertiger Fertigungsprodukte haben (KPMG, 2004). Das nationale akademische Niveau innerhalb der Produktion ist hoch, und es besteht eine lange und enge Bindung zwischen Akademien und der Industrie.
Die Globalisierung ist eine Hauptherausforderung der die Norwegischen Unternehmen gegenüberstehen. Die Kunden beschaffen sich einen steigenden Teil ihrer Komponenten in Niedrigkostenländern. Der Wettbewerb aus Osteuropa - mit seinen Kostenvorteilen und Facharbeiterkraft - bleibt als starke Konkurrenz bestehen und die Entwicklung des Chinesischen Markts holt momentan ebenfalls schnell auf. All dies stellt sowohl Herausforderungen als auch Möglichkeiten für die norwegischen Unternehmen dar. Deshalb setzen wir uns mit MANUFUTURE (2004) auseinander. Dieser künftige Erfolg bezogen auf Wirtschaftswachstum, nachhaltige Entwicklung und rentable Beschäftigung kann nicht ohne eine kontinuierliche Präsenz einer leistungsstarken Produktionsindustrie - technisch auf dem neuesten Stand und mit kompetenter Produktionsführung - erreicht werden. Die Norwegische Industrie muss intensiv an der Entwicklung von Produkten und Prozessen der nächsten Generation arbeiten, und forschungsgetriebene Innovationen sind hierfür ausschlaggebend.


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